Symposium
Datum : Donnerstag den 10. September 2015 bis Samstag den 12. September 2015
 

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East West Central 03:
Re-framing Identities
Architecture's Turn to History 1970-1990





Die Architektur der Jahrzehnte zwischen 1970 und 1990 war sowohl in West- als auch Osteuropa durch die Entstehung der Postmoderne entscheidend geprägt. Die wachsende Skepsis und Kritik an den Konzepten der Moderne führte zu einem neuen Interesse für Geschichte, Kontext und Bedeutung. Erneut versuchten Architekten vermittels gebauter Formen regionale und nationale Traditionen zu repräsentieren. Die sich dabei herausbildenden alternativen räumlichen Identitäten hinterfragten zunehmend die territoriale Trennung zwischen Ost und West und beriefen sich stattdessen auf ein gemeinsames europäisches kulturelles Erbe.

Die Tagung wird verschiedene Versuche beleuchten, länder- und systemübergreifende Netzwerke und Institutionen zu etablieren, Zeitschriften zu veröffentlichen oder Projekte unter Beteiligung von Architekten aus staatssozialistischen und kapitalistischen Ländern zu realisieren. Wir planen auch Zeitzeugen zu diesem Forum einzuladen. Auf diese Weise können erstmalig die komplexen und oft widersprüchlichen Dimensionen der Baukultur der jüngsten Vergangenheit Ost-, West- und Zentraleuropas beleuchtet werden.

Die Hauptreferenten Ákos Moravánszky, Stanislaus von Moos, Joan Ockman und Karin Šerman sowie international renommierte und Nachwuchswissenschaftler widmen sich in ihren Beiträgen der Entstehung postmoderner Theorien und der Rückwendung zur Geschichte in der Architektur.

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos. Wir bitten trotzdem um schriftliche Anmeldung bis zum 31. August 2015 per E-Mail an professur.moravanszky@gta.arch.ethz.ch.

Prof. Dr. Ákos Moravánszky (chair)
Torsten Lange (coordinator)



Kontakt

Dr. Torsten Lange

Weiterführende Informationen

Programmflyer als pdf-Datei
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